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Ist Ihr Unternehmen fit für den Verkauf?

Sie beabsichtigen Ihr Unternehmen kurz- bis mittelfristig zu verkaufen?

Ist Ihr Unternehmen dazu entsprechend vorbereitet?

Machen Sie jetzt den Selbstcheck.

Beantworten Sie nachfolgende Fragen, um festzustellen wie fit Ihr Unternehmen für den angedachten Verkauf aktuell ist. Bitte beachten Sie, dass dieser Selbsttest keine ausführliche Unternehmensanalyse und Bewertung ersetzen kann. Die nachfolgenden Fragen decken aber die wichtigsten Punkte, die jeder Kaufinteressent für seine Risikoeinschätzung heranziehen wird, ab. Mit den Antworten erhalten Sie somit eine erste Einschätzung wo Ihr Unternehmen in Bezug auf Ihr Vorhaben aktuell steht.

Können Sie alle Fragen mit Ja beantworten, dann sind Sie bereits sehr gut für einen Verkauf gerüstet. Müssen Sie einige Fragen mit nein beantworten, bedeutet dies nicht, dass ein Verkauf unmöglich ist, sondern, dass dieser aber erschwert und sich nachteilig auf den Kaufpreis auswirken wird. Sie erhalten somit eine Indikation, wo Sie gegebenenfalls noch Nachbessern sollten, um Ihre Verkaufschancen und den Verkaufserlös zu optimieren.

Grundsätzlich empfehlen wir eine ausführliche Unternehmensanalyse und -bewertung von einem externen und neutralen Spezialisten durchführen zu lassen. Diese bietet Ihnen eine externe und kritische Sicht, zeigt unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Zielsetzungen Stärken und Schwächen auf, berechnet den Unternehmenswert und liefert konkrete Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise.

Beantworten Sie nun folgende Fragen:

  1. Erwirtschaftet Ihr Unternehmen nachhaltige Gewinne im Sinne einer Kostenwahrheit?
    „Gewinne im Sinne einer Kostenwahrheit“ bedeutet, dass sämtliche Kosten transparent und vollständig in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind. Z.B. Ist ein marktübliches Eigentümerentgelt berücksichtigt? Sind die Mietaufwendungen marktkonform? etc.
  2. Bildet Ihr Jahresabschluss diese Kostenwahrheit transparent ab?
    Jahresabschlüsse, die ein verfälschtes Bild liefern werden von einem Kaufinteressenten mit großer Skepsis betrachtet und wirken sich in der Regel negativ auf einen Verkauf aus. Daher empfehlen wir im Vorfeld einers Verkaufs, dies in den Jahresabschlüssen entsprechend zu berücksichtigen.

  3. Finden sich in Ihrer Bilanz Positionen, die es vor einem Verkauf zu bereinigen gilt?
    z.B. Uneinbringliche und nicht wertberichtigte Forderungen, Wertberichtigungsbedarf bei Vorräten, drohende und nicht rückgestellte Forderungen, unversteuerte Entnahmen durch den Gesellschafter. Anhängende Rechtsstreitigkeiten. etc. Solche Positionen erhöhen den Erklärungsbedarf und zeigen von einer schlechten Vorbereitung. Dies gilt es zu vermeiden!

  4. Ist davon auszugehen, dass Ihr Geschäftsmodell diese Gewinne auch in den nächsten Jahren erwirtschaftet werden können?
    Sie verkaufen die Zukunft. Daher ist es essentiell, diese einem Kaufinteressenten entsprechend zu argumentieren. Eine realistische Planungsrechnung unterstützt Ihre Argumentation und kann einen Kaufinteressenten bei der Risikoeinschätzung erheblich unterstützen.

  5. Kontrollieren Sie die wesentlichen Kennzahlen wie Umsatz, Margen, Kosten, Gewinn/Verlust, Auftragseingang, Umlaufvermögen, etc. regelmäßig und zeitnah (monatlich)?
    Die regelmäßige Kontrolle Ihrer Kennzahlen (idealweise monatlich) ermöglicht zeitnahe Maßnahmen bei außerplanmäßigen Entwicklungen. Ein entsprechendes Controlling und IKS (internes Kontrollsystem) ist ein Qualitätskriterium und zeigt, dass Sie Ihr Business zeitnah unter Kontrolle haben. Können Sie einem Kaufinteressenten keinen aktuellen und laufenden Status Ihres laufenden Geschäftes bieten, wirkt sich dies in der Regel negativ auf einen Verkauf aus. 

  6. Erstellen Sie regelmäßig eine Planungsrechnung / Businessplan und vergleichen Sie diese mit den aktuellen Zahlen?
    Sie verkaufen die Zukunft. Heißt, ein Käufer muss in der Zukunft die Gewinne erwirtschaften, damit sich der Ihnen bezahlte Kaufpreis möglichst rasch amortisiert. Ein solider Businessplan unterstützt Sie bei den Verhandlungen.

  7. Sind Ihre wesentlichen Arbeitsprozesse definiert und dokumentiert?
    Definierte und dokumentierte Arbeitsprozesse erhöhen die Transparenz, reduzieren Fehler und ermöglichen einen Käufer sich rascher zurechtzufinden. Ein wichtiges Qaulitätskriterium.

  8. Funktioniert Ihr Unternehmen auch, wenn Sie für längere Zeit ausfallen würden?
    Wie abhängig ist Ihr Unternehmen von Ihrer Person. Ist das Know-how im Team gut verteilt. Können Mitarbeiter selbstständig Entscheidungen treffen, um den normalen Geschäftsbetrieb am Laufenden zu halten. Hängt alles von Ihnen ab, wird es schwer Ihr Unternehmen zu verkaufen.

  9. Liegt das wesentliche, für den Geschäftserfolg relevante, Know-how ausschließlich bei Ihnen?
    Können Mitarbeiter die für den normalen Geschäftsbetrieb notwendigen Produkte/Dienstleistungen ohne Ihr Zutun erbringen und somit den Geschäftsbetrieb am Laufenden zu halten. Wie zuvor. Eine hohe Eigentümerabhängigkeit schreckt viele Kaufinteressenten ab.

  10. Gibt es eine/mehrere Personen in Ihrem Unternehmen, die mittelfristig Ihre Rolle einnehmen können?
    Mitarbeiter, die mit entsprechender Unterstützung kurz- bis mittelfristig in der Lage sind, Ihre wesentlichen Aufgaben zu erbringen. Für eine bestimmte Käufergruppe in der Regel oft eine Voraussetzung. Andernfalls sind längerer Übergabephasen kaum zu vermeiden.

  11. Stehen wesentliche, über das übliche Jahresvolumen hinaus, Investitionen an?
    Hat sich in Ihrem Unternehmen ein Investitionsstau aufgebaut. Dies erhöht das Risiko für einen Käufer erheblich, da dieser den tatsächlichen Investitionsbedarf schwer abschätzen kann.

  12. Haben Sie in Ihrer Kundenstruktur große Abhängigkeiten von einigen wenigen Kunden?
    Wenn mit wenigen Kunden ein hoher Umsatzanteil erwirtschaftet wird, spricht man von einem Klumpenrisiko. Ein hohes Klumpenrisiko kann, auch wenn das Unternehmen gute Gewinne erwirtschaftet, ein hohes Verkaufshemmnis darstellen. Erfahrungsgemäß werden deartige Risiken von Kaufinteressenten hoch gewichtet. Ein Verkauf ist dann oft nur mit einer deutlichen Risikoteilung in Form einer Earn-out Regelung möglich.